Akupunktur bei Hauterkrankungen

Mai 10, 2016

(Kerstin Kilthau, info@hundundkatz-ellhofen.de)

Die Haut ist das größte Organ des Körpers. Sie ist für das Fühlen von Temperatur, Berührung, Juckreiz und Schmerz zuständig. Die Haut ist aber auch Teil des Immunsystems mit dem integrierten Lymphgewebe.

Die aufmerksame Inspektion der Haut ist der erste Schritt zum Auffinden eines Krankheitsmuster. Raue und trockene Haut, glanzloses Fell können Zeichen einer Schwäche von Lunge oder Leber sein.

Intensiver, fauliger Geruch ist nach tradioneller chinesischer Medizin (TCM) ein Anzeichen für „Hitze“. Unsere Hündin hat man im Haus oft nicht gesehen – gerochen hat man Lizzy aber immer – pfui! Nach Akupunktur und Homöopathie kann man bei uns zuhause wieder durchatmen.

Folge von Verletzungen, die sich Hunde beim Versuch Juckreiz und Schmerz zu lindern, selbst zufügen, nennt man „hot spots“. Wegen der schnellen Entwicklung werden diese Symptome dem „Wind“, der von Hitze und Feuchtigkeit begleitet wird, zugeordnet.

Zur Behandlung werden Punkte eingesetzt, die Wind ausleiten, Hitze kühlen, Feuchtigkeit bereinigen und den Geist beruhigen.

Emotionale Faktoren spielen eine große Rolle. Dies zeigt sich zum Beispiel durch starkes Belecken, kahle Stellen an den Innenseiten der Beine und der Leistengegend.

Verstehen Sie nur Bahnhof oder chinesisch? Gemeinsam werden wir die TCM in´s schwäbische übersetzen.

Oft reichen schon wenige Behandlungen aus und ihr Hund oder ihre Katze fühlen sich wieder wohl in der Haut.

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