Bandscheibenvorfall beim Hund

Mai 10, 2016

(Kerstin Kilthau, info@hundundkatz-ellhofen.de)

 

Die Wirkungsweise der Behandlung mit Akupunktur ist bei Bandscheibenvorfällen noch nicht restlos geklärt. Höchstwahrscheinlich spielen mehrere Faktoren eine Rolle – aber, egal:

Die Erfahrung zeigt – Akupunktur hilft!

Ihr Tier mag plötzlich nicht mehr springen, Treppen steigen, will keine Streichel-einheiten im Bereich des Rückens. Die Muskulatur ist verspannt, manchmal treten Lähmungen auf. Alles ist extrem schmerzhaft.

Durch Druck auf dem Rücken werden lokale Punkte auf dem Blasen-Meridian gesucht und genadelt. Zusätzlich werden spezielle Punkte am Körper zur Schmerzlinderung ausgewählt. Unterstützende Maßnahmen beinhalten strikte Ruhe. Nur wenn das Tier in seiner Bewegung eingeschränkt wird, kann eine Verschlimmerung der Situation verhindert werden. Bei schwereren Fällen sind oft Diäten, Blasenentleerungen und Antibiotikum notwendig.

Die Erfolge variieren je nach Schweregrad der Erkrankung. Ungefähr 90% der Fälle mit Kategorie I können nach 4-5 Behandlungen innerhalb zwei Wochen wieder hergestellt werden. Bei den Kategorien II und III sind nach ca. 10 Behandlungen deutlich sichtbare Verbesserungen der Symptome festzustellen. Bei Bandscheiben-vorfälle der Kategorie IV, z.B. keine Schmerzempfindungen mehr zwischen den Zehen, hilft nur noch eine Operation.

Beobachten Sie Ihren Hund, damit das „Kreuz-Weh“ nicht zum Bandscheibenvorfall wird. Handeln Sie rechtzeitig!

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