Schmerztherapie: Medikamente oder Akupunktur?

Mai 10, 2016

(Kerstin Kilthau, info@hundundkatz-ellhofen.de)

Ihr Hund kommt schlecht hoch, lahmt teilweise, hat Schmerzen.

Diagnose: Erkrankungen an Gelenken, Wirbelsäule, Arthritis, Spondylose, HD. Jeder Tierbesitzer steht jetzt vor der Entscheidung – was tun? In vielen klinischen Studien wurde bewiesen, dass die Akupunktur eine sehr gute und schonende Alternative zu konventionellen Medikamenten ist.

Die beste Technik zur Therapie von Gelenkserkrankungen ist, lokale Punkte um das betreffende Gelenk herum mit Fernpunkten zu kombinieren. Die Akupunktur erreicht oft eine rasche Schmerzfreiheit. Die Beweglichkeit Ihres Tieres ist wieder hergestellt und es fühlt sich besser. Es muss von Fall zu Fall genau diagnostiziert werden, welche Behandlungsmethode am besten wirkt. Nicht immer kann auf Schmerzmittel oder Antibiotikum verzichtet werden.

Bei chron. Problemen plant man 1-2 Behandlungen pro Woche, über 3-5 Wochen ein. Manche Tiere brauchen danach überhaupt keine weiteren Therapien. Andere wiederum eine konstante Auffrischung alle paar Monate.

Im Prinzip können alle Tiere akupunktiert werden. Meine Erfahrung hat aber gezeigt, dass Stubentiger nicht sehr kooperativ sind.

Informieren Sie sich über die Alternativen zur Schmerztablette, nicht nur weil Leber und Niere beeinträchtigt werden, sondern Ihres Hundes zuliebe.

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